Das Statusupdate über die eigene Befindlichkeit, Tätigkeit oder über den gegenwärtigen räumlichen Standort liegt hoch im Kurs.
Die Postkarte hat nun endgültig ausgedient…
Beinahe 20% aller amerikanischen Jugendlichen nutzen regelmäßig Dienste wie Twitter oder Yammer, so die kürzlich veröffentlichte Studie von Pew Internet & American Life Project.
19% bei 18-24 Jährigen und 20% bei 25 bis 34 Jährigen. Dann halbiert sich die Status-Exhibitionismusquote auf konstante 10% bei 35 bis 55 Jährigen. Zu vernachlässigen ist der Anteil der über 55 Jährigen mit nur noch 5%, ab 65 Jahren haben nur noch 2% das Bedürfnis ihren Status online mitzuteilen.
Viele Social Communities nutzen bereits ähnliche Dienste oder erlauben Twitter durch Applikationen Zugriff in das eigene Netzwerk. Auch in Blogs werden Twitter Status Updates häufig eingebunden und Mobilfunkbetreiber werben ebenso mit Applikationen.
Getwittert wird von überall, vorallem weil gerade Twitter Nutzer einer sehr mobilen Gruppe angehören. Das Handy mit Internetzugang ist genauso normal wie der Laptop, den man beinahe überall dabei hat.
Ein unachtsamer Tweet kann jedoch unter Umständen auch einmal negative Auswirkungen haben, wie ein Twitter-Blogger mit dem Pseudonym »@theconnor« erfahren musste.
Er hatte ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch bei Cisco in San Jose. Zuhause angekommen hat er dazu gleich einen Twitter-Beitrag geschrieben: »Cisco hat mir gerade einen Job angeboten! Jetzt muss ich die Vorteile des dicken Gehaltscheck gegen das tägliche Pendeln nach San Jose und die Tatsache, dass ich die Arbeit hassen werde abwägen«
Cisco ist allerdings auf den Beitrag aufmerksam geworden und hat mit einem eigenen reagiert: »Wer ist der zuständige Personalleiter? Ich bin sicher, ihn würde es wahnsinnig freuen zu erfahren, dass du die Arbeit hassen wirst. Wir hier bei Cisco kennen uns im Web aus«, so die Antwort des Cisco-Mitarbeiters.
Die Konsequenzen dieses Microblogging-Fauxpas sind bislang nicht bekannt. Ob der Mitarbeiter sein neues Amt antreten konnte steht daher nicht fest. Er hatte jedoch reagiert und seinen Twitter-Feed auf privat gestellt.
Viel Spaß beim Zwitschern…
[...] 1 Prozent der Jugendlichen hier selbst aktiv sind. Im Gegensatz zu den USA, wo inzwischen nahezu jeder fünfte Jugendliche twittert, ist der Dienst hier in Deutschland bisher (noch) nicht [...]
[...] Bernd und Dirk was zu dem Thema geschrieben haben, auch einige Gedanken von mir. Erstmal eine Anmerkung [...]